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Akira Haruno
Chūnin | Iryōnin
Beiträge: 1878 | Zuletzt Online: 22.09.2023
Wohnort
Silvester's Wohnung
Registriert am:
26.12.2019
Beschreibung

Akira Haruno in Naruto: Shippūden



Kategorie: Ninja

Allgemeine Informationen

Name: Akira Haruno

Spitzname: Aki, Kira

Alter: 15 Jahre

Geschlecht: männlich

Spezies: Mensch

Clan: [n/a]

Name im Bingo-Buch: [n/a]

Kopfgeld: [n/a]

Rang: Chūnin (Iryōnin)

Dorf: Konohagakure


Vergangenheit, Leben und Beziehungen

Vergangenheit:
Knapp, noch nicht einmal ein ganzes Jahr nach seiner großen Schwester Sakura am 3. März geboren, hatten die Geschwister immer ein eher loses Verhältnis, da sie doch sehr unterschiedliche Persönlichkeiten hatten. Später, als Sakura durch ihre beste Freundin Ino an Selbstbewusstsein gewann, stand Akira eigentlich von da an immer in deren Schatten, was ihn aber tatsächlich eher weniger störte. Akira war schon immer ein sehr gutmütiger Junge, der eine ganz normale Kindheit hatte. Am meisten freute er sich, als er ein Jahr nach seiner großen Schwester endlich die Ninja-Akademie besuchen durfte. Seitdem er den Lehrer Iruka Umino kennt, träumt er davon, später auch sein Wissen an die nächsten Generationen weiterzugeben.

Zusammen mit seiner ersten großen Liebe seit der Ninja-Akademie, Silvester Suzuki, wurde er mit einer Anwärterin, Rain Kurisaki, unter der Leitung von Misaki Uchiha in Team 13 gesteckt, das später noch "Team Awkward" umgetauft werden würde. Anfangs hatten sie noch ihre Probleme, aber später wuchsen sie immer mehr zusammen und konnten als richtiges Team zusammenarbeiten. Mirai Namikaze nahm sich ihm ebenfalls als zusätzlicher Sensei an, um ihm den Weg eines Medizin-Ninja näher zu bringen, dem er noch bis heute folgt.

Seit seiner ersten und leider nicht bestandenen Chūnin-Auswahlprüfung, trotz seiner dort erlebten schweren Armverletzung, und Trainingsreise nach Sunagakure ist er doch um einiges selbstsicherer geworden, er ist mit seiner Position als Medizin-Ninja nun voll und ganz zufrieden und unterstützt seine Teamkameraden bereitwillig, ohne sich dabei selbst heruntermachen zu müssen. Er hat noch immer Momente, in denen er Schwäche zeigt, aber inzwischen weiß er, er hat seinen Weg als Ninja gefunden. Eine Sache, die sich jedoch trotz alledem nie ändern sollte, war seine Liebe zu dem Jungen, den er schon seit der Ninja-Akademie anhimmelte, Silvester Suzuki mit dem er auch bald zusammenkam.

In den nächsten zwei Jahren baute er sich erst richtig sein Leben als Ninja auf, natürlich wohnte er noch zuhause, aber er war selten dort, während er sich immer weiter in seine Ausbildung und sein Training vertiefte, um auch in jeder freien Sekunde im Krankenhaus auszuhelfen, bei seinen Freunden oder auf Mission zu sein. Er arbeitete hart an sich und wurde nach der nächsten, leider abgebrochenen, Chūnin-Auswahlprüfung mit seinem gesamten Team, bestehend aus Rain Kurisaki, Shigeru Aburame unter der neuen Leitung von Kaede Kazamatsuri und Kakashi Hatake, von Hokage Tsunade zum Chūnin ernannt, womit er seinem großen Ziel, Jōnin zu werden, nun um einiges näher ist. Bei dieser Prüfung lernte er auch mehrere andere Genin kennen, darunter auch Enoch, mit dem er sich später erstaunlich gut verstand durch ihr beidseitiges Interesse an Anatomie. Doch auch bei seiner Arbeit im Krankenhaus lernte er viel neues dazu. Sucht man nach Akira, so ist er jedoch inzwischen meistens bei Silvester zuhause zu finden, wo er eigentlich mehr oder weniger fast immer übernachtet und eigentlich auch schon der Großteil seiner Sachen herumliegt.

Familiensituation:
Kizashi Haruno (Vater)
Mebuki Haruno (Mutter)
Sakura Haruno (Schwester)

Besondere Beziehungen:
Ino Yamanaka (früher auch fast wie eine Schwester, inzwischen weniger)
Silvester Suzuki (ehemalige Teamkameraden, große Liebe, fester Freund)
Salem (Vertrauter Geist)
Rain Kurisaki, Shigeru Aburame (ehemalige Teamkameraden, gute Freunde)
Shin Malu (ehemalige Klassenkameraden, verschwunden)
Mirai Namikaze, Misaki Uchiha, Kaede Kazamatsuri, Kakashi Hatake, Iruka Umino (ehemalige Sensei)
Amaya, Yuriko Nara (Freunde)
Enoch O'Connor (guter Freund)

Ziele: Jōnin werden, mehr über medizinische Jutsus lernen

Träume: Später sein eigenes Team ausbilden und ein ehrenwerter Ninja werden.


Aussehen

Haarfarbe: rosarot

Augenfarbe: grün

Kleidungsstil:
Akira hat sich inzwischen deutlich weiterentwickelt, er ist lange nicht mehr der kleine, schmale Junge, der er früher einmal war. Seine Haare fallen ihm nun frei von jedem Einfluss ins Gesicht und reichen ihm etwa bis zum Kinn. Er trägt eine normale Chūnin-Weste und unter dieser einen standardmäßigen blauen Kampfanzug, wie er bei den Konoha-Nin üblich ist, unter dem sich deutliche Muskeln erkennen lassen. Sein rotes Stirnband trägt er noch immer um seinen rechten Oberarm gebunden, dazu ergänzen kurze fingerlose Handschuhe und natürlich Sandalen seine Kleidung. Eine Tasche am Bein unter ein paar Bandagen, in der sich Kunai, Shuriken, Rauchgranaten und Bandagen, sowie Zoketsugan, Hyōrōgan und diverse selbsthergestellte Salben befinden, rundet genau wie schon früher seine Kampfausrüstung ab.

Besonderheiten: Akira ist inzwischen von 150cm nun auf 180cm herangewachsen und befindet sich auch noch immer im Wachstum.


Charakter

Charaktereigenschaften:
Im Grunde ist Akira noch immer der liebe, schüchterne Junge von früher, nur ist er deutlich weniger schüchtern geworden. Seine vielen positiven Erfahrungen und Freunde bestärken ihn darin, auch von selbst auf andere zuzugehen und sich weiter zu öffnen. Trotzdem hält er seinen engen Freundeskreis lieber klein und kann auch durchaus manchmal noch genauso zurückhaltend wie früher sein. Sein größtes Ziel ist es noch immer, später ein Jōnin zu werden, um dann sein eigenes Team ausbilden zu können. Zudem hat er auch noch immer ein großes Interesse daran, medizinische Jutsus zu lernen, vor allem aus anderen Reichen, die er noch nicht kennt. Eigentlich ist Akira recht verträglich, allerdings kann er auch sehr stur sein, gerade wenn es um etwas geht, was für ihn ein grundlegendes Prinzip ist oder um seine Freunde. Manchmal, zum richtigen Zeitpunkt und äußerst selten, hat er einen zynischen Moment.

Was ich mag: Medizin, Kinder, Bücher, die Natur (den Wald besonders), Süßigkeiten, treue Freunde, Silvester, das Krankenhaus

Was ich nicht mag: Hass und Vorurteile, Streit, jemanden enttäuschen, plötzliche laute Geräusche, Ausnützung und Selbstsüchtigkeit

Das macht mir Angst: laute Geräusche, Tod


Kampfstil

Waffen: Kunai, Rauchgranaten, Shuriken

Chakranatur: Suiton (Wasser)

Stil: vorrangig Nahkampf

Stärken: guter Zuhörer, Intelligenz, Chakrakontrolle, medizinische Jutsu, Taijutsu, Verteidigung

Schwächen: Süßigkeiten, Silvester, laute Geräusche, Genjutsu-Anwendung, aufopfernd, seine Freunde
    • Akira Haruno hat das Thema "Chūnin-Turm" erstellt. Gestern

    • Akira Haruno hat einen neuen Beitrag "Das Schicksal zweier Seelen [AU]" geschrieben. Gestern

      Direkt noch einmal versuchte ich es, und noch einmal, und noch einmal. Ich fühlte mich so frustriert und entmutigt. Normalerweise konnte ich mein Chakra so mühelos kontrollieren, es war wie ein sanfter Fluss, der sich meinem Willen beugte. Aber jetzt, in dieser entscheidenden Situation, wo ich mich einfach hätte heilen können, versagte ich. Was war nur los mit mir? Was regt mich so auf?, zischte ich Silvester an und versuchte sanfter zu atmen, aber es ging einfach nicht, Das ist... Ich konnte mich nicht beruhigen, mich nicht auf die Grundlagen besinnen, nicht einmal atmen ohne mich dabei vor lauter Wut zu verschlucken. Schließlich fiel mir nichts mehr ein, und ich schnappte mir einfach den Becher, der noch immer vor meiner Nase schwebte. Ich starrte ihn an, als wäre er das Böse selbst. Ach, vergiss es., knurrte ich dann schließlich und trank aus dem Becher, doch innerlich wusste ich genau, früher hätte ich wahrscheinlich jetzt geweint. Diese schwache Version von mir selbst, die ich über alles hasste. Ich brauchte eine verdammte Zigarette.

    • Akira Haruno hat einen neuen Beitrag "Rendezvous Insel" geschrieben. Gestern

      Ein leises protestierendes Geräusch entkam mir, als Silvester mich losließ, auch wenn ich wusste, dass es wohl Zeit war. Es duftete bereits in der Küche und ich nahm das nun frittierte Gemüse aus dem heißen Öl, das ich stattdessen auf einen Teller zum abtropfen gab, es allerdings mit einem Topfdeckel abdeckte, damit es warm blieb, während unsere Suppe und der Reis noch kochte. Stinke ich etwa?, fragte ich ihn scherzhaft und lehnte mich dann zu ihm, um ihm kurz durch die freien Haare zu streichen. Ich lehnte mich vor und drückte ihm einen sanften Kuss auf die Lippen, während ich langsam über seine Wange strich. Kurz musterte ich sein unbedecktes Gesicht, bevor ich mich dann nach hinten lehnte und nach kurzem Zögern mich dann umdrehte, um schließlich auch im Bad zu verschwinden.

    • Akira Haruno hat einen neuen Beitrag "Das Schicksal zweier Seelen [AU]" geschrieben. 12.09.2023

      Fest zog ich meine Augenbrauen zusammen, in mir nur diese blanke Wut, allerdings ausnahmsweise niemand anderem gegenüber als mir selbst. Ich starrte auf meine Hand, ich spürte, wie das Chakra noch durch meine Gliedmaßen floss, ich konnte sie immerhin auch problemlos bewegen, aber egal wie sehr ich sie verkrampfte - nichts. Wild riss ich meinen Kopf herum, genau in dem Moment, als Silvester sein Byakugan aktivierte und ich starrte in die wie durch eine unmenschliche Kraft angestrengten Augen, direkt durch die Augenlöcher des Schädels, die gerade noch so die angeschwollenen Blutadern verdeckten. Ich schluckte. Zu aufgeregt?, fragte ich Silvester vollkommen entrüstet, Genau jetzt? Früher war dein Anker noch die Ruhe in dir selbst..., flüsterte eine leise Stimme in meinem Kopf, hoch und jung, wie mein altes Selbst, aber ich schob sie sofort beiseite. Ich hatte schließlich immerhin einen besseren Anker gefunden. Meinen Hass. Dieser Hass, der mich immer angetrieben hatte, diese Motivation mich zu rächen, an allen, die mir diese Ungerechtigkeiten angetan hatten, besonders an... Shinji. Als ob! Ich sank schließlich zurück gegen die Wand des Lagers hinter mir. Kami... das kann doch nicht wahr sein. Es fühlte sich an wie ein Streich des Schicksals, ein böser Scherz, doch was sollte ich schon dagegen tun? Meine Chakrakontrolle war immer mein ganzer Stolz gewesen. Gewesen. Nein! Das lasse ich nicht zu!

    • Akira Haruno hat einen neuen Beitrag "Rendezvous Insel" geschrieben. 12.09.2023

      Langsam sah ich über meine Schulter, wo ich allerdings nur Silvester's dunkle Haare ausmachen konnte, nicht viel mehr, und dachte an die Zeit von seinen helleren Haaren noch zurück, die dann immer dunkler geworden waren. Er mochte jetzt mehr aussehen wie ein typischer Hyūga, aber er war so weit gekommen, weg von seinem Clan und seinem Erbe, wie er es sich immer gewünscht hatte, mehr in dem Erbe seiner Mutter lebend als alles andere. Ich bin auch froh., antwortete ich ihm dann leise, während ich mit meinen Händen über seine starken Arme strich, Ich bin froh, dass es dir gut geht und dass du bei mir bist. Dass wir beide zusammen sind.

    • Akira Haruno hat einen neuen Beitrag "Das Schicksal zweier Seelen [AU]" geschrieben. 12.09.2023

      Der Marder schien sich in Sicherheit gewähnt zu haben, denn er erstarrte und gurrte, was mich doch kurz grinsen ließ, allerdings ließ er sich selbst durch meinen grimmigen Blick nicht aufhalten und sprang stattdessen mutig auf mich zu. Mutig oder dumm, wie auch immer man es nehmen würde. Aber ich würde ihm ja auch nie etwas tun. Ich hielt ihm stattdessen geduldig meine Finger hin, damit er an diesen schnuppern konnte. Silvester trat nun wieder auf mich zu und ich sah zu ihm hoch, wo ich auch den dampfenden Becher bemerkte, weshalb ich auch im selben Moment, die Hand vom Marder wegzog und den Becher ergriff. Ich beobachtete ihn kurz, doch schüttelte dann den Kopf. Keine Sorge, das brauche ich nicht. Mein Chakra hat sich doch schon längst regeneriert... Ich hob meine freie Hand also an und legte sie über meine Wunde, um dort mein Chakra zu konzentrieren. Ein grünlicher Hauch umgab meine Hand und ich spürte die Energie des heilenden Chakra, bevor es schließlich verschwand. Bitte was? Nein, nein, nein... Ich versuchte es noch einmal und noch einmal. Immer hektischer, während ich meine Hand schüttelte, als wäre sie kaputt. Aber es half nichts, ich schaffte es nicht, mein Chakra zu konzentrieren. Jedenfalls nicht genug. Nein! Blanke Wut und blasse Realisation, gemischt mit beinahe bösartiger Frustration spiegelte sich in meinem Blick wider. Das kann doch nicht sein...

    • Akira Haruno hat einen neuen Beitrag "Rendezvous Insel" geschrieben. 12.09.2023

      Kaum hatte mein Gehirn nichts mehr zu tun, dachte ich an unsere Prüfung zurück. Es wirkte jetzt schon so lange her, aber im Nachhinein war sie wohl die Vorbotin für einige unserer Verbindungen gewesen. Rain war damals bei den Ausscheidungskämpfen ausgeschieden und dann mit Kaede als Sensei viel mehr ihren eigenen Weg gegangen, sie hatte immerhin nicht einmal bei unserer Prüfung zugesehen, wofür ich natürlich auch Verständnis hatte, aber jetzt auch lange nach dem Finale ging sie als starke Kunoichi lieber ihren unabhängigen Weg. Umso mehr waren jedoch Silvester und ich noch enger zusammengewachsen, füreinander da, in allen Lebenslagen. Ich sah seinen Blick vor meinem inneren Auge und dachte daran, wie er damals die Feinde erledigt hatte, während Rain bei mir gekniet war. Der einzige Medizin-Ninja im Team, schwerverletzt. Aber ich hatte es nicht bereut mich vor Silvester geworfen zu haben, auch wenn es mir fast mein eigenes Leben gekostet hatte, eine Chance, die man eben einging, sobald man Shinobi war. Ich dachte fest daran zurück, wie ich für einen kurzen Moment gedacht hatte, eventuell wäre alles vorbei, der Arm, die gebrochenen Knochen, der gleißende Schmerz. Auch als ich das Gemüse zu frittieren begann, während der Reis und die Miso-Suppe kochte, war ich noch so tief in Gedanken, dass ich kaum bemerkte, wie sich Silvester von hinten genähert hatte. Ich zuckte leicht zusammen, doch entspannte noch im selben Moment, denn ich hätte diese Arme wohl überall erkannt, und sank dann aber sofort etwas nach hinten, während ich meine Arme hob und meine Hände auf seine Arme legte, die sich um mich geschlungen hatten. Er trägt seinen Schädel nicht. Silver?

    • Akira Haruno hat einen neuen Beitrag "Das Schicksal zweier Seelen [AU]" geschrieben. 04.09.2023

      Es fühlte sich alles noch so unreal an, hier zu sein, ohne auf Gefahr zu laufen, dass jemand den Körper von Shinji finden würde. Irgendwann würde sich wohl jemand die Frage stellen, wo er war, und irgendwann würde man ihn sicherlich suchen. Ich bezweifelte, dass man zuerst nach mir suchen würde. Er war immerhin immer zuerst gekommen. Ich hob meine Hand und betastete meine Narbe, die sich durch meine rechte Augenbraue und bis unter mein rechtes Auge zog, sie war schon alt, aber ich erinnerte mich, wie ich mich am nächsten Tag der Chunin-Auswahlprüfung gefühlt hatte. Auch damals war es schon so unreal gewesen, doch noch hier zu sein auf dieser Welt. Ja, Mama., murmelte ich nur genervt, bevor ich den Marder bemerkte, der sich gerade versuchte anzuschleichen, Ich sehe dich. Kurz grinste ich leicht, doch ich zwang meine Mundwinkel schnell wieder nach unten. Das reicht jetzt aber!

    • Akira Haruno hat einen neuen Beitrag "Rendezvous Insel" geschrieben. 04.09.2023

      Kurz blieb ich noch stehen, einfach um nicht gleich abzuhauen, immerhin waren wir beide in eine etwas emotionalen Situation geraten, und zum anderen, naja, ich war auch nur ein Mann und kurz beobachtete ich Silvester's Körper dann doch mit liebevollen Blicken. Die körperliche Ebene unserer Beziehung hatte für mich zwar immer deutlich hinter der emotionalen und auch gefühlvollen Ebene gestanden, aber ich konnte mich trotzdem nicht davon abhalten, seinen muskulösen Körper kurz zu bewundern. Ich grinste kurz und um die Situation etwas aufzuheitern, klopfte ich ihm ganz leicht auf den ebenfalls muskulösen, nun nackten Hintern, bevor ich leise lachend das Bad verließ. Ich machte mich in der Küche daran schon einmal Gemüse zu schneiden, die freundliche Besitzerin des Hauses hatte uns einiges an Lebensmitteln dagelassen, sehr angenehm, und ab morgen konnten wir ja selber am Markt des Dorfes einkaufen.

    • Akira Haruno hat einen neuen Beitrag "Das Schicksal zweier Seelen [AU]" geschrieben. 04.09.2023

      Selbst die Mäuse blieben ganz vertraut in der Nähe von Silvester, obwohl er sie nun nicht mehr auf dem Schoß hielt und ich bemerkte die vielen kleinen Knopfaugen, die mich gerade mit größter Neugier und Vorsicht betrachteten. Etwas Argwohn war sicherlich auch dabei, aber wie Silvester es schon sagte, er war hier wohl immer alleine. Ich fragte mich, wie er hierher gekommen war, an diesen Punkt. Ich hätte Angst davor gehabt alleine zu sein, selbst wenn ich es nicht zugegeben hätte, warum auch, es würde nur eine weitere Schwäche von mir offenbaren. Niemals hätte ich mich getraut mich einfach alleine im Wald niederzulassen. Aber mich zog es auch nicht nach Konohagakure zurück, auch wenn ich an meine Schwester dachte, so war sie doch noch immer so viel mehr mit Sasuke beschäftigt als mit mir. Ich verstand sie, irgendwo, es war wohl unser Fluch als Harunos. Hm., machte ich nur leicht grimmig, denn ich wusste nicht, ob es mir recht war "beobachtet" zu werden, doch als ich mich aufrichtete, zuckte ich zusammen, Argh. Meine Glieder waren noch schwer und steif, meine Wunde zog. Silvester musste die Moosverbände und Kräuter getauscht haben, während ich schon geschlafen hatte, wie ich erstaunt feststellte. Verlegen darum rollte ich mich etwas gekrümmt zusammen und schloss kurz die Augen. Das Adrenalin von gestern war verschwunden. Okay, das tut mehr weh als gedacht.

    • Akira Haruno hat einen neuen Beitrag "Rendezvous Insel" geschrieben. 04.09.2023

      Oja, unbedingt., stimmte ich Silvester sofort zu und lachte dann leise, während ich seine Hände noch einmal in meinen drückte. Ich konnte es kaum erwarten hier einfach in voller Ruhe mit Silvester gemeinsam einzuschlafen, ohne eine Sorge oder Mission dieser Welt, keine Patienten, keine Geleitmissionen, kein gar nichts. Möchtest du zuerst duschen gehen und ich fange schon einmal mit dem Essen an?

    • Akira Haruno hat einen neuen Beitrag "Das Schicksal zweier Seelen [AU]" geschrieben. 03.09.2023

      Mein Blick schnellte nach vorne, als ich plötzlich bemerkte, dass dort Silvester saß, er hatte sich beinahe mit der Umgebung verschmolzen, zumindest bekam ich dieses Gefühl. Doch nun bewegte er sich und ich bemerkte nicht nur den Marder auf seinen Schultern, sondern auch die Mäuse, die es sich in seinem Schoß bequem gemacht hatten. Kein Wunder also, dass das Häschen so nahe zu mir gekommen war, die Tiere vertrauten ihm. Etwas in mir wehrte sich dagegen, aber trotzdem konnte ich nicht abstreiten, dass Tiere da oft einen besseren Instinkt hatten als Menschen. Ich erinnerte mich noch bestens an den Ninken, den Shinji angeknurrt hatte. Natürlich war der Hund zurechtgewiesen worden, nicht der Schüler. Das wäre ich mich an ihrer Stelle auch., sagte ich mit einem extra grimmigem Gesicht, aber der Hase ließ sich davon kaum beeindrucken, denn sie stupste mich mit ihrem feuchten Näschen an und hoppelte dann friedlich davon, um sich in der Nähe des Lagers in die Wiese zu legen. Ich zögerte kurz mit meiner nächsten Aussage. Du hast mich hierher getragen...

    • Akira Haruno hat einen neuen Beitrag "Rendezvous Insel" geschrieben. 03.09.2023

      Erleichtert atmete ich auf und lächelte, während ich unsere Hände anhob und dann die Hand von Silvester küsste. Sie war rau gegen meine weichen, doch von der Meeresluft trockenen Lippen, aber ich lächelte trotzdem glücklich in den Handkuss hinein, vertraut wie alles an Silvester für mich war. Aber nicht mehr heute, okay? Ich legte ihm meine freie Hand stützend auf seine Schulter. Wir sollten uns abduschen und dann etwas zu essen machen. Den Abend ausklingen lassen. Die Aufregungen konnten auch noch warten, wir hatten Zeit und diese würden wir uns auch nehmen, endlich einmal nach langer Zeit.

    • Akira Haruno hat einen neuen Beitrag "Rendezvous Insel" geschrieben. 02.09.2023

      Sanft und verständnisvoll begegnete ich seinem unsicheren Blick, den ich sofort auch als solchen erkannte, weich und warm, willkommenheißend. Es erinnerte mich daran, als er damals vor meiner Wohnungstür aufgetaucht war, als wir gerade beim Familienabendessen gewesen waren, damals, als wir uns kaum mehr als von der Ninja-Akademie gekannt hatten, den kaputten Schädelknochen in seinen Händen. Ich glaube schon., antwortete ich ehrlich auf seine Frage, denn ich konnte ihm natürlich keine Garantie geben, Und ich würde es gerne gemeinsam versuchen. So wie wir es auch gemeinsam erlebt haben.

    • Akira Haruno hat einen neuen Beitrag "Das Schicksal zweier Seelen [AU]" geschrieben. 02.09.2023

      Ein leichtes Kribbeln spürte ich in meinem Gesicht, wie ein Kitzeln von dünnen... Haaren? Ich blinzelte verwirrt und öffnete schließlich meine Augen... wo ich direkt in weitere Augen sah. Große hellblaue Augen, ein rosarotes Näschen schwebte direkt vor meinem Gesicht und zarte Tasthaare waren das, was mich gekitzelt hatte. Ein braunes Häschen saß vor mir und schnüffelte neugierig an meinem Gesicht herum, zweifellos hatte es damit gerechnet hier nicht mich zu treffen, sondern... Silvester. Etwas perplex riss ich die Augen auf, als ich realisierte, wo ich gerade lag. Ich lag gebettet, vor Regen geschützt und ich hörte leises Knistern von einem Feuer, das langsam ausbrannte. Was hat er nur mit mir vor?, murmelte ich leise fragend, doch bekam keine Antwort, während der Hase verwirrt seinen Kopf zur Seite legte. Es lag so fern von meiner Vorstellungskraft, dass mir jemand einfach helfen wollte, egal ob aus Sympathie, Tradition oder irgendwelchen ausgedachten Gründen. Ich hasse Menschen. Trotzdem streckte ich eine Hand aus und streichelte den Hasen zwischen seinen Ohren, der sich das auch tatsächlich gefallen ließ.

    • Akira Haruno hat einen neuen Beitrag "Das Schicksal zweier Seelen [AU]" geschrieben. 01.09.2023

      Ein leiser Windhauch trug die Asche über die Lande, die langsam sich immer mehr aus dem Feuer löste, das immer mehr zur Glut wurde, und schließlich langsam verglomm. Ein Schauer rann durch meinen Körper, es war kalt, aber zum anderen fühlte ich mich leicht, so leicht wie noch nie. Als wäre eine unfassbare Last von meinen Schultern gehoben worden. Eine ganze Ära war vergangen, verstrichen, wie Sand in einer Sanduhr zu Boden gefallen. Und jetzt war es Zeit die Sanduhr umzudrehen. Doch das konnte ich auch noch morgen tun, oder vielleicht, vielleicht hatte es bereits jemand für mich getan. Denn mein Körper sackte nach vorne, während sich alles um mich herum verdunkelte, bis dort nur mehr die willkommenheißende Schwärze war, die mich sanft umhüllte. Ich war eingeschlafen, tief und fest, hier im Schoß von Mutter Natur, neben einem Fremden, der mich gerettet hatte, und doch völlig entspannt, wie ein unschuldiges Rehkitz, noch unberührt von dem Horror der Welt. Wie lange hatte ich schon nicht mehr so geschlafen? Hätte man mich gefragt, ich hätte nicht antworten können.

    • Akira Haruno hat einen neuen Beitrag "Rendezvous Insel" geschrieben. 01.09.2023

      Silver, kannst du mich ansehen?, fragte ich Silvester leise und geduldig, ich zwang ihn nicht dazu, ich wartete auch nicht darauf, ob er meiner Aufforderung folgte, ich wollte ihn einfach nur stützen, wo ich konnte, auch wenn es ihm schwerfiel, manchmal noch immer, was ich genauso wusste wie er. Ich lächelte sanft, verständnisvoll, auch wenn ein wenig Melancholie in meinem Lächeln lag. Ich glaube nicht, dass wir die alten Erinnerungen überschreiben können. Aber wir können dort neue machen., sagte ich dann schließlich, Vielleicht die alten etwas dazu zu bringen zu heilen.

    • Akira Haruno hat einen neuen Beitrag "Das Schicksal zweier Seelen [AU]" geschrieben. 01.09.2023

      Pft... Klugschwätzer., murmelte ich leise, unter meinem Atemzug versteckt, aber in meinem Tonfall selbst konnte man schon heraushören, dass ich ihm eigentlich zustimmte, dass es keine Abweisung war, von der Realität, denn er hatte vollkommen recht. Nur konnte ich ihm gegenüber diese Worte nicht aussprechen. Ich sah mich auch nicht wirklich gezwungen dazu. Wann hatte man mir schon direkt gesagt, was Sache war? Ich wandte mich stattdessen an das Feuer, das sich gerade beeindruckend aufbäumte, in seinem letzten Crescendo, bevor es langsam... langsam aber doch begann abzuglühen. Er hat ja recht. Immerhin hast du doch schon einmal versucht mich umzubringen, nicht wahr?, warf ich dem Feuer, das immer mehr zur bloßen Gltu wurde, vor. Es stimmte natürlich nicht, es war nur ein Klon von Zetsu gewesen, vor dem mich meine große Schwester gerettet hatte, aber trotzdem in der Gestalt von Shinji, so echt. Wie er gesprochen hatte, als ob ich ihm tatsächlich etwas bedeutete. Doch das alles war falsch gewesen, natürlich war es das, nicht mehr als eine Illusion, um mich zu töten. Aber nun war ich hier. Ich bäumte mich ebenso wie das Feuer noch etwas auf, bevor ich mich fallen ließ, nach hinten, gegen den Baum. Alles krachte langsam über mir zusammen. So wie die Realisation, dass ich überlebt hatte, dass ich weiterleben würde, insofern sich Silvester nicht doch dazu entschied mich loszuwerden. Ich vergrub mein Gesicht in meinen Fingern. Auch der Krieg war nicht spurlos an mir vorbeigegangen, aber wann hatte ich es jemals aussprechen dürfen? Niemals, denn es wäre nur wieder eine weitere verdammte Schwäche.

    • Akira Haruno hat einen neuen Beitrag "Rendezvous Insel" geschrieben. 01.09.2023

      Ich konnte spüren, dass all diese Erinnerungen in Silvester wieder hochgekommen waren, genauso wie in mir auch. Oft konnte ich es noch direkt vor meinem inneren Auge sehen, wie er dort gestanden hatte, so nah am Tod, durch das Genjutsu nicht fähig sich zu rühren. Wir waren schließlich schon einmal hier., sagte ich schließlich leise und löste mich etwas von ihm, um seine Hand zu ergreifen und diese mit meiner zu verschränken, Wir können einen Spaziergang machen und die Orte noch einmal besuchen. Neue Erinnerungen dort schaffen. Neue Erinnerungen an alten Orte.

    • Akira Haruno hat einen neuen Beitrag "Das Schicksal zweier Seelen [AU]" geschrieben. 31.08.2023

      Als er sich endlich mit dem Namen "Silvester" vorstellte, fühlte es sich an, als würde dieser Name eine versteckte Bedeutung in meinem Inneren ansprechen, eine Erinnerung, die tief in meinem Gedächtnis verborgen lag. Doch da war keine, oder viel mehr, es sollte dort keine sein, nun, in einem anderen Leben vielleicht. Ich war überwältigt von Emotionen, keine von denen ich zeigen wollte und stattdessen wieder nach vorne zum Feuer sah. Wer war dieser Mann wirklich? Was waren seine Absichten? Warum hatte er mich gerettet? Trotzdem verursachte all das um uns herum noch immer eine Mischung aus Freude und Unverständnis in mir. Mein Leben hatte eine unerwartete Wendung genommen, seit ich Silvester begegnet war. Das hier fühlt sich nicht wie Zufall an., murmelte ich leise, mehr zu mir selbst, und senkte meine zitternde Hand auf den Boden hinab, wo ich sie über einige der verlorenen Aschestücke gleiten ließ, die zu uns geweht waren. Ich bemerkte meine körperliche Schwäche, den Blutverlust, meinen inneren Tumult, ich vermisste meine letzte Zigarette, aber dennoch hatte ich das Gefühl endlich all das auch tatsächlich zu spüren. Als wäre ich nach einem sehr langen Schlaf endlich wieder aufgewacht. Ich seufzte verächtlich. Vielleicht war es nicht Zufall, viellleicht war es Schicksal, aber wann hatte es das Schicksal jemals gut mit mir gemeint?

Empfänger
Akira Haruno
Betreff:


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