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Enoch
Chūnin
Beiträge: 282 | Zuletzt Online: 08.07.2024
Registriert am:
15.01.2021
Beschreibung
Kategorie:

Allgemeine Informationen

Name: Enoch O'Connor

Spitzname: /

Alter: 14 Jahre

Geschlecht: Männlich

Spezies: Mensch

Clan: /

Name im Bingo-Buch: /

Kopfgeld: /

Rang: Chunin

Dorf: Konohagakure


Vergangenheit, Leben und Beziehungen

Vergangenheit: Enoch ist eine Waise, jedenfalls wird er als solche bezeichnet, eigentlich wurde er nur mit drei im Waisenhaus abgegeben, da seine Eltern nicht mit seinem Kekkei Touta klar kamen, welches zwei Generationen übersprungen hatte. Die Familie war auf Bestattungen spezialisiert und nachdem plötzlich teils die Kundschaft "weglief", und klar war, dass das an Enoch lag, ließen sie ihn lieber im Waisenhaus zurück. Dort wuchs der Junge nun auf und wurde auch an die Ninja-Akademie geschickt, die er mit zehn abschloss. Enoch wäre schon lange zum Chunin geeignet gewesen, doch immer wieder musste er das Team wechseln, seine Kollegen fanden ihn zu unheimlich, beziehungsweise hauptsächlich Kekkei Genkai und seine Faszination mit der Anatomie eines Körpers. Schließlich fand er einen festen Platz in Team 14, zusammen mit Hebi und Makoto, zusätzlich zeitweise auch Kesseki. Da Enoch charakterlich nicht eben einfach ist und es auch nicht wurde, freundete er sich lediglich mit Hebi an, der Draht zu Makoto war, bis auf die erlernte Teamarbeit, praktisch nicht vorhanden. Dagegen freundete er sich überraschenderweise mit Akira an, als sie zusammen an der Chunin-Auswahlprüfung teilnahmen, ein Kontakt, den sie auch später noch aufrecht erhielten. Ihr gemeinsames Interesse am menschlichen Körper und Anatomie, wenn auch aus verschiedenen Gründen, gaben ihnen Gründe zum reden und sich kennen zu lernen. Nun ist Enoch ein durchaus kompetenter Chunin, doch ihn zum Anführer einer Gruppe zu machen lief bisher alles andere als gut. Nach wie vor lebt er im Waisenhaus und versucht gerade eine eigene Wohnung zu bekommen, doch da er sehr spezielle Vorstellungen hat wird das noch dauern.

Familiensituation: /

Besondere Beziehungen: seine Homunculi
Horace - bester Freund
Akira - sehr guter Freund
Hebi - gute Freundin
Yuri - "Ichiraku-Nudelshop"-Bekanntschaft

Ziele: mehr über Anatomie lernen, eine richtiges eigenes Labor

Träume: eine perfekte Nachbildung eines Menschen bilden und zum Leben erwecken


Aussehen


Haarfarbe: blond

Augenfarbe: braun

Kleidungsstil: Enoch trägt gerne Hosen mit Hosenträgern, oder einfach gleich Latzhosen, dazu Hemden oder weiche Sweatshirts, sein Stirnband trägt er um den Oberarm gebunden und eine Tasche mit Schuriken und Kunais befestigt er an seinem rechten Oberschenkel. Zusätzlich trägt Enoch eine Tasche auf seiner anderen Seite, in der sich Homunculi, Ton, eingelegte Tierherzen in Einmachgläsern und einige Werkzeuge befinden. An Enochs Aussehen ändert sich in den Jahren eher weniger, doch nun misst er 1,62 m und ist noch im Wachstum.

Besonderheiten: Es klettern immer mindestens zwei Homunculi auf Enoch herum, sie beruhigen ihn, dunkle Augenringe


Charakter

Charaktereigenschaften: Enoch versucht sehr oft cooler zu wirken als er ist, er ist recht verschlossen und hat Probleme damit Leuten zu vertrauen. Seine sozialen Kompetenzen reichen nicht extrem weit, obwohl er eigentlich ein lieber Kerl sein kann, wenn er es denn will. Natürlich hat er auch Gefühle, doch auf denen wurde schon so oft herumgetrampelt, dass er sie lieber versteckt und andere ärgert als selbst geärgert zu werden, allerdings hat er auch durchaus Probleme damit seine eigenen Gefühle zu verstehen und auszuwerten. Oft platzt ihm schnell der Kragen, auch wenn das eher passiert, wenn er versucht seine Angst zu verbergen, oder wenn er schlicht und einfach überfordert ist, was viele Auslöser haben kann, jedenfalls wirkt er nach außen hin einfach nur wütend, während er innerlich einfach nur zu viel von allem hat und nicht weiß wohin.

Was ich mag: Anatomie, seine Homunculi, Horace, Akira, sein altes Team, andere ärgern

Was ich nicht mag: geärgert werden, seine eigenen Ängste, in die Arbeit gepfuscht bekommen, Kritik, schlafen, sozialer Druck, mentale Zusammenbrüche

Das macht mir Angst: jemanden verlieren, enttäuscht werden, vertrauen, Alpträume


Kampfstil

Waffen: Homunculi (oder auch sonst Dinge die herum liegen: Figuren, Leichen, Spielzeuge, Puppen), Kunais, Shuriken

Chakranatur: Katon, Suiton, Doton

Stil: Kekkei Touta, Fernkampf

Stärken: Ninjutsus, Kekkei Touta, handwerklich sehr begabt, kreativ, Fernkampf

Schwächen: Nahkampf, Taijutsu, wenn er keine Herzen mehr hat, Schlafstörungen
    • Enoch hat einen neuen Beitrag "Ruinen von Kagerou no Sato " geschrieben. 27.06.2024

      Wenn die Idioten da unbedingt weiter forschen wollen, dann sollen sie. Ich bleibe da schön weg. Ruinen erforschen ist doch sowieso ein absoluter Unsinn. Biologisches Gewebe ist es wo die interessanten Sachen sind. Ich war sonst nicht so der Fan vom prallen Sonnenlicht, aber ich fühlte mich doch prompt wohler, als ich wieder ganz hinaus in die warmen Strahlen der Sonne trat und die Kühle der Ruine hinter mir ließ. Ich wandte mich schließlich wieder Kuro zu, der letztlich erneut zu mir kam und verschränkte die Arme vor der Brust, während ich an ihm vorbei sah. Wo willst du hier in der nähe bitte was zu essen kriegen? In diesem Reich gibt es nichts als Ruinen und Geisterdörfer.

    • Enoch hat einen neuen Beitrag "Ruinen von Kagerou no Sato " geschrieben. 11.04.2024

      Ich würde Kuro beim Wort nehmen, das tat ich immer, und so würde ich ihn auch nur zu gerne sehr deutlich zurechtweisen, wenn er sich wieder falsch verhielt. Mit geweiteten Augen sah ich in die Dunkelheit hinunter, aus der wir eben noch gestiegen waren. Die Kälte von meinem Schaudern wollte nicht verschwinden und ich stimmte Kuro, der nun etwas vor mir stand, prompt mit einem Nicken zu. Hauen wir ab. Postwendend drehte ich mich um und sprintete aus den Ruinen hinaus, zurück ins warme Sonnenlicht und weg von was auch immer gruseliges da unten abging. Wir hatten unsere Aufgabe erledigt, wenn noch etwas war, dann durfte gerne jemand anderer hierher kommen, ich hatge genug.

    • Enoch hat einen neuen Beitrag "Ruinen von Kagerou no Sato " geschrieben. 04.04.2024

      Mal schauen ob du das schaffst. Die meisten Leute konnten das ja gar nicht, vor allem wenn sie nicht wussten was sie sagen sollten. Statt einfach zu schweigen redeten sie irgendeinen Blödsinn daher, den man dann interpretieren musste. Scheußlich. Richtig so. Zufrieden nickte ich und lockerte meine abwehrende Haltung wieder etwas, während ich nun zu den Leuten im Eingang der Grabung hochsah. Ihr könnte aufhören euch anzupissen, es war nur ein Fuchs hier drin. Ich deutete auf das tote Tier in Kuros Hand und war sehr zufrieden, als die Leute am Eingang begannen verlegen vor sich hin zu murmeln. Sie verließen ihren Posten wieder und wir waren fast wieder draußen, als ich hinter uns plötzlich ein Scharren hörte und herum fuhr. Ich konnte allerdings nichts entdecken und war mir fast sicher, dass ich mir diesen Schatten, der sich da bewegt hatte nur eingebildet hatte. Es blieb einige Momente still, dann kam mit einem Male ein Lufthauch aus den Tiefen der Grabung und brachte ein Geräusch mit, das fast klang wie das Kreischen und Scharren, das wir gehört hatten, als wir den Fuchs das erste Mal gesehen hatten, nur war es ganz leise, wie von weit weg. Es hätte auch nur das Pfeifen der Luft durch ein paar Ritzen gewesen sein können, aber mir rann trotzdem ein eisiger Schauer über den Rücken.

    • Enoch hat einen neuen Beitrag "Ruinen von Kagerou no Sato " geschrieben. 05.03.2024

      Ich stieß ein genervtes Schauben aus und verschränkte beim gehen abwehrend die Arme vor der Brust, während ich einzig auf den Weg vor uns sah und Kuro keines Blickes würdigte. Ugh, 'das sagt man so', immer die selbe Leier. Wenn du was meinst sag es einfach direkt. Ich hasste weniges mehr als den Umstand, dass andere immer meinten ich müsste interpretieren was sie eigentlich sagen wollten, als hätte ich die Zeit dafür. Sie sollten sich klar ausdrücken und nicht meine Zeit verschwenden. Außerdem war es immer furchtbar unangenehm für mich, wenn ich andere mal wieder missverstand. Meistens weil eben jene anderen die Situation dann unangenehm machten. Das hatte Kuro jetzt zwar nicht getan und darüber war ich auch froh, aber da es eine Sache war die immer wieder passierte regte sie mich auf. Ich würde ziemlich an deinem Grips zweifeln, wenn du nicht erkannt hättest wie intelligent ich bin.

    • Enoch hat einen neuen Beitrag "Ruinen von Kagerou no Sato " geschrieben. 08.12.2023

      Einen Moment fühlte ich mich wirklich beleidigt bei dem was Kuro da sagte und funkelte ihn böse an, während dieser den Fuchs nahm und losging, dann aber verdrehte ich nur die Augen und folgte ihm mit einem genervten Gesichtsausdruck. Ich muss nicht kreativ werden, ich bin sicher du ziehst den Trick jedesmal ab, wenn du was verprügeln willst.

    • Enoch hat einen neuen Beitrag "Ruinen von Kagerou no Sato " geschrieben. 06.12.2023

      Dann pack an und lass das Ding bloß nicht entkommen. Ich richtete mich wieder auf und machte eine auffordernde Handbewegung zu dem Fuchs am Boden hin, Kuro würde ihn nehmen müssen, wenn er wieder aufwachte konnte ich ihn nicht festhalten, Kuro hingegen vermutlich schon. Ich sorge einfach dafür, dass du wieder gegen einen Fuchs kämpfen musst.

    • Enoch hat einen neuen Beitrag "Ruinen von Kagerou no Sato " geschrieben. 05.12.2023

      Ich sah misstrauisch auf das so merkwürdig leblose Wesen unter Kuro hinab. Diese Wissenschaftler haben sicher irgendwo einen Käfig, das traue ich ihnen zu. Während meine Homunculi an meinen Hosenbeinen hochkletterten, stieß ich leicht mit der Fußspitze gegen den Fuchs am Boden. Ich überlasse denen das Vieh aber sicher nicht, ich will das untersuchen. Diese Steinklopfer haben doch keine Ahnung. Ich ging, sicher, dass der Fuchs nicht plötzlich aufspringen würde, daneben auf die Knie und betrachtete ihn eingehend, allerdings grinste ich dabei vom einem Ohr zum anderen, als ich Kuros Frage hörte. Ich konnte meinen Blick nicht von deinem Fursona abwenden.

    • Enoch hat einen neuen Beitrag "Ruinen von Kagerou no Sato " geschrieben. 05.12.2023

      Nachdem Kuro den Fuchs weiter weg gedrängt hatte, wagte ich mich näher an die Ecke heran und lugte um diese herum, wodurch ich den Kampf jetzt auch endlich wirklich sehen konnte, soweit das in dem Halbdunkel hier überhaupt ging. Furchtlos, denn sie hatten keine Gefühle, gingen meine Homunculi weiter auf den Fuchs los, doch auch wenn sie ihn erwischten schien es so, als könnten sie sein Fell einfach nicht durchdringen. Ich brummte genervt und ließ ihre Waffen schärfer und größer werden. Dann arbeitet es über sein Gehör. Die Ohren des Fuchses waren tatsächlich sehr aktiv, allerdings mochte das auch einfach etwas sein was Füchse immer taten, ich wusste es nicht. Aber wenigstens erklärte das diese unangenehmen Augen. Kuro setzte ein Jutsu ein und... bekam katzenartige Eigenschaften. Ich versuchte das Lachen das in mir aufstieg nicht zu unterdrücken, ich wüsste nicht weshalb. Kuro attackierte den Fuchs dann von oben und erwischte ihn jetzt auch endlich wieder direkt. Das Tier ließ eine Art schrillen Schrei hören, der mir Tränen des Schmerzes in die Augen trieb. Und dann erschlaffte es einfach, als hätte alles Leben seinen Körper verlassen. Mit einem Mal schien es im Gang extrem kalt zu werden. Frierend und leicht zitternd ging ich in den Gang hinein, zu Kuro hinüber. Was zu Arsch ist mit dem Viech los?

    • Enoch hat einen neuen Beitrag "Ruinen von Kagerou no Sato " geschrieben. 20.11.2023

      Kuro grinste und ich verdrehte automatisch die Augen daraufhin, war aber doch irgendwie froh, dass er mich wegen meiner Art nicht böse anging. Ich wusste, dass ich im Umgang schwierig war, aber ich konnte nichts daran ändern und außerdem verstand ich sowieso nicht was für ein Problem immer alle mit dem hatten was ich sagte oder wie ich es betonte. Die sind doch alle komisch. Kuro schritt auch gleich zur Tat und folgte meinen Figuren, die sich versuchten gegen den Fuchs zur Wehr zu setzen, der allerdings überaus kräftig zu sein schien. Kuro verpasste ihn gleich eine und das Tier wurde auch zur Seite geschleudert, aber es war sofort wieder auf den Pfoten und stieß eine Mischung aus Quietschen und Knurren aus, die in den Ohren weh tat. Ich ließ meine Homunculi Spitzen ausbilden, mit denen sie auf den Fuchs einstachen, aber das blöde Vieh wich ihnen und auch Kuro aus und sprang mit einem Satz auf den großen Mann zu, in der Absicht ihm an die Kehle zu gehen. Ich hatte noch nicht zu viele Füchse in meinem Leben gesehen, und auch jetzt sah ich kaum etwas von diesem Tier, da ich schön in meinem Gang stehen blieb, aber etwas an seinen Augen war merkwürdig. Vielleicht bildete ich es mir ja auch nur ein, weil ich mich zuvor so erschreckt hatte, aber ich hatte den Eindruck, dass die Augen des Tieres zu hell waren. Sie waren nicht bernsteinfarben, sondern eher beige, fast weiß. Im Dunkel des Ganges schienen sie fast zu leuchten.

    • Enoch hat einen neuen Beitrag "Ruinen von Kagerou no Sato " geschrieben. 18.10.2023

      Das Ding ist verdammt schnell. Es war doch ein ziemlicher Weg gewesen, den wir nun zurück gelegt hatten, dafür, dass wir sofort hinterher gegangen waren. Ich verschränkte die Arme vor der Brust und nickte dann auf Kuros Frage hin. Blöde Frage, natürlich kann ich das. Ich konzentrierte mich, runzelte einen Moment die Stirn und schloss dann die Augen. Soseiton: Ōku no Hito no Me. Ich warf den Homunkulus in meiner Hand achtlos auf den Boden und dieser rappelte sich gleich hoch, um in Richtung Ecke zu laufen. Einen Moment blieb es hinter meinen Lidern dunkel, dann zeichnete sich ein immer klarer werdendes Bild hinter ihnen ab. Der Weg, den meine Lehmfigur hinter sich brachte, die gerade vor uns fortlief. Die Welt schien riesig aus dem Winkel des kleinen Dings und jeder Schritt war merkwürdig ruckartig, was sich auch auf die Sicht ausübte, aber es reichte um klar sehen zu können. Der Homunkulus kam nun an die Ecke und lugte um sie herum. Der Gang dahinter lag im Schatten, aber das Licht reichte noch um genug zu sehen. Allerdings war da nichts zu sehen, bis auf ein paar Blutspuren am Boden war der Gang leer. Ich wollte schon etwas entsprechendes sagen, als ich heftig zusammenzuckte und mir auf die Zunge biss um nicht aufzuschreien. Mit einem Mal wurde der Homunkulus um die Ecke herum gezerrt und ich sah mich dem aufgesperrten, scharfzahnigen Maul eines Fuchses entgegen, der die Verbindung zu meinem Homunkulus sehr schnell und erfolgreich beendete. Ich riss die Augen wieder auf und bemerkte erst jetzt, dass ich mir die Zunge blutig gebissen hatte, da etwas von den Blut aus meinem Mund über mein Kinn lief. Ungeduldig wischte ich es weg und sah zu Kuro. Das Mistviech hat meinen Homunkulus gefressen, es dauert ewig die zu formen. Es ist übrigens so eine Art Fuchs. Noch während ich redete zog ich drei weitere Lehmfiguren aus meiner Tasche und erweckte sie zum Leben, nur um auch sie sofort zu Boden zu lassen und in den Kampf zu schicken. Sie stürmten sofort auf ihren kurzen Beinen los um ihren gefallenen Freund zu rächen. Jedenfalls sah es so aus.

    • Enoch hat einen neuen Beitrag "Ruinen von Kagerou no Sato " geschrieben. 17.10.2023

      Kuro kam wieder zu uns zurück und ich hob einen Homunkulus auf, um meine Hände zu beschäftigen, denn das laute Kreischen eben war wieder sehr unangenehm für meine Ohren gewesen. Bluten kann es jedenfalls. Das was an sich schon etwas beruhigend, immerhin bedeutete das, dass das Wesen ein atmendes, lebendiges Ding war und kein Geist. Jedenfalls nahm ich mal an, dass Geister nicht bluten konnten. Ich folgte Kuro, da er ja schließlich der Nahkämpfer von uns beiden war, und blieb ebenfalls aufmerksam. Unser Gegner schien wirklich schnell zu sein, denn die Spur war ziemlich lange, dafür, dass kaum eine Minute vergangen war seit Kuro das Teil verletzt hatte.

    • Enoch hat einen neuen Beitrag "Ruinen von Kagerou no Sato " geschrieben. 03.10.2023

      Kuro setzte nun auch zum Angriff an und stürzte sich in den Gang. Da ich ein absoluter Fernkämpfer war blieb ich schön auf meinem Platz, doch schickte noch zwei weitere Homunculi zur Verstärkung hinter ihm her. Kuro richtete ein ziemliches Chaos an, eine Staubwolke hüllte den Gang ein. Wieder war ein Schrei zu hören, jetzt erinnerte er mehr an das Kreischen von Metall auf Metall. Schließlich spürte ich mehr, als dass ich es sah, wie sich etwas aus Kuros Richtung auf mich zubewegte und instinktiv wich ich aus. Es war wie ein Rauschen, ein Windhauch, der dicht an mir vorbeibließ, oder eher sauste. Und dann herrschte wieder Stille. Langsam legte der Stub sich erneut und alles schien wieder wie zuvor zu sein. Mit einem kleinen Unterschied. Neben mir auf dem Boden, da wo eben noch etwas vorbei gezogen war, glänzte etwas rotes am Boden. Ha! Wir haben es erwischt. Wir müssen nur noch seiner Spur folgen und dann ist das Teil Geschichte.

    • Enoch hat einen neuen Beitrag "Ruinen von Kagerou no Sato " geschrieben. 14.09.2023

      Auch wenn es sicher gut war, dass Kuro mich wegzog, so schob ich seine Hand doch auch gleich heftig weg, als ich mein Gleichgewicht wieder gefunden hatte. Nicht anfassen. Ich drehte mich herum und strich mein Hemd glatt, womit ich zu überspielen suchte wie sehr ich mich tatsächlich erschreckt hatte. Blödes Ding, die kleine Vase da war zu viel, oder was? Meine Homunculi hatten nichts gemeldet, jedenfalls bis jetzt, denn nun rannte einer von ihnen stolpernd auf mich zu und begann an meinem Hosenbein hochzuklettern. Ich ignorierte ihn und sah mich stattdessen um. Ich meinte weiter hinten im Gang, außerhalb des Lichtscheins der Fackeln, eine Bewegung zu sehen, aber ich konnte es nicht klar erkennen. Meine Fresse, jetzt komm endlich raus! Soseiton: Karada no Sōsa. Ich packte den Homunkulus von meinem Hosenbein und zog noch zwei weitere aus meiner Tasche. Durch mein Jutsu verband ich die kleinen Wesen miteinander und ließ sie spitze Stacheln ausbilden. Mit Schwung warf ich sie in den Gang hinein, wo sie aufkamen und sich schnell in die Dunkelheit hinein bewegten. Erst herrschte Stille, dann war wieder das grausige Scharren zu hören, zusammen mit einem fast menschlichen Schrei.

    • Enoch hat einen neuen Beitrag "Ruinen von Kagerou no Sato " geschrieben. 01.09.2023

      Kein sehr ordentlicher Fluch. Ich verdrehte die Augen, grinste allerdings über meinen eigenen Scherz und spazierte dann weiter, nachdem Kuro sich ein kleines Teilchen eingesteckt hatte. Während dem Gehen stieß ich immer wieder absichtlich mit der Fußspitze gegen Gegenstände am Boden, um sie zu verschieben und in Unordnung zu bringen. Ich drehte mich schließlich wieder zu Kuro um, wobei ich rückwärts weiter ging. Diese Wissenschaftler sind doch alle... Ich wurde von einem grauenhaften Knirschen und Scharren hinter mir unterbrochen, und ein Schatten huschte vorbei, was ich allerdings nicht sah. Ich zuckte unwillkürlich zusammen, denn ich kam nicht gut mit plötzlichen, lauten Geräuschen klar.

    • Enoch hat einen neuen Beitrag "Ruinen von Kagerou no Sato " geschrieben. 13.08.2023

      Ich hatte ein paar Probleme damit in die Ruine hinunter zu kommen, nicht, dass ich das jemals zugeben würde, aber ich war körperlich nun einmal nicht perfekt fit und mein üblicher Mangel an Schlaf war ebenfalls nicht eben hilfreich bei dieser Sache. Ich schaffte es allerdings ohne mir etwas zu brechen hinunter und überspielte meine Probleme damit, dass ich aus der Tasche, die ich wie immer mit mir herum trug, vier leblose Lehmfiguren holte und jeder einzelnen ein Hühnerherz in die kleine Brust setzte, welche ich aus einem Einmachglas voller Formalin gefischt hatte. Soseiton: Homunkurusu no Jutsu. Ich legte über jedes der toten Herzen zwei Finger und schickte einen gezielten Stoß Chakra hinein. Prompt begannen sie wieder zu schlagen und die Homunculi sich zu bewegen. Ich setzte sie auf den Boden und sie begannen von uns fort zu laufen und einen Spähertrupp zu bilden. Der ganze Prozess hatte nur wenige Momente gedauert, ich war darin doch sehr geübt, und dann stand ich abwartend da, nachdem Kuro eine Statue verschoben hatte, aber... alles blieb ruhig. So viel zu diesem Fluch.

    • Enoch hat einen neuen Beitrag "Ruinen von Kagerou no Sato " geschrieben. 04.08.2023

      Was auch immer. Es wird sich niedermachen lassen. Ich glaubte nicht an übersinnliche Dinge, jedenfalls nicht wirklich, auch wenn ich gerne darüber redete, doch ich kam mit vorliebe dahinter und auf die Wahrheit, das machte mir Spaß. Ohne auch nur einen Moment zu zögern marschierte ich also direkt durch den frei geräumtem Eingang in den Tempel hinein, beziehungsweise in den Tempel hinab, da der Weg extrem steil abfiel und es so mehr eine Kletterpartie war als ein normaler Abstieg.

    • Enoch hat einen neuen Beitrag "Ruinen von Kagerou no Sato " geschrieben. 01.08.2023

      Sicher habt ihr irgendeinen uralten Geist geweckt. Man spielt nicht mit der Vergangenheit. Ein Grinsen zog über mein Gesicht, das wohl leicht als gemein und schadenfroh interpretiert werden konnte. Der Assistent der die neue Karte anfertigte erschauerte, aber die drei Wissenschaftler sahen mich nur strafend an. Ich ignorierte ihre Blicke, schnappte mir die Karte unter der Hand des Assistenten hervor, der gerade erst fertig geworden war, und marschierte schon wieder vor das Zelt, in der Annahme Kuro würde mir schon folgen. Wir müssen auch das Gelände kennenlernen, machen wir einen Rundgang und verschieben ein paar Sachen, vielleicht zeigt sich das Ding dann. Das ist sicher nur ein überintelligentes Tier.

    • Enoch hat einen neuen Beitrag "Ruinen von Kagerou no Sato " geschrieben. 28.07.2023

      Ich verdrehte die Augen, als Kuro meine meiner Meinung nach akkurate und direkte Aussage verweichlichter und mit mehr Worten wiederholte, doch dann fragte er nach einer Karte und uns wurde die gezeigt die auf dem Tisch lag, die allerdings nicht viel hergab. Besonders weit seit ihr ja noch nicht. Der folgende Protest, dass sie ja noch ganz am Anfang stünden wurde von mir einfach ignoriert, dafür waren sie allerdings bereit uns eine Kopie der Karte anzufertigen. Was soll jetzt dieser Mist von Fluch sein? Die drei Wissenschaftler sahen sich gegenseitig an, ehe sich einer von ihnen zu Wort meldete. "Nun ja, das Wort Fluch ist vielleicht ein bisschen stark gewählt, aber es ist so, dass irgendetwas in diesen Ruinen ist was wir nicht recht verstehen." Und das heißt im Klartext? Genervt und ungeduldig begann ich mit der Fußspitze auf den Boden zu tippen. "Es sind einige Unfälle passiert seit wir hier sind, welche ohne ersichtlichen Auslöser. Ein paar Kollegen schwören sie würden wandernde Schatten sehen unf Geräusche hören, besonders, wenn sie etwas in den Tempelräumen verschieben oder wegnehmen."

    • Enoch hat einen neuen Beitrag "Ruinen von Kagerou no Sato " geschrieben. 27.07.2023

      Ich bin ja auch der einzige in Konoha der sowas kann. Das war eine reine Tatsache, auch wenn sie vielleicht ein bisschen eingebildet klingen mochte, denn soweit ich das wusste gab es sonst sowieso nicht viele Leute die das Soseiton beherrschten, wo meine Eltern waren, von denen ich es geerbt haben musste, wusste ich nicht, aber sie hatten es ja eigentlich auch nicht besessen, so wie ich das verstanden hatte, hatte das Kekkei Touta nämlich mindestens eine Generation übersprungen. Nun standen wir bald vor dem größten Zelt, aus welchem Stimmen klangen und Kuro klopfte an, doch ehe das "Herein" ertönte, das dann auch gleich folgte, trat ich schon ein, denn ich sah nicht ein, warum ich auf Erlaubnis warten sollte einzutreten, wenn wir auf diese Menschen aufpassen sollten. Um einen niedrigen Tisch herum, auf dem eine unvollständige Karte und zwei kleine Tonfiguren lagen, knieten drei Personen und sahen irritiert zu mir hoch. Wir sind hier um auf euch Streber aufzupassen.

    • Enoch hat einen neuen Beitrag "Ruinen von Kagerou no Sato " geschrieben. 26.07.2023

      Immerhin stellte sich Kuro nicht blöd gegen mein Interesse an der Fluch-Geschichte, das war immerhin schon einmal eine gute Sache. Auch wenn es nicht so aussah lauschte ich aufmerksam dem was mein heutiger Partner mir über seine Fähigkeiten erzählte. Nahkampf ist gut, da happert es bei mir. Allerdings kam ich gar nicht auf den Gedanken weiter nachzufragen, da mir eine viel wichtigere Aufgabe bevorstand: Kuro meine wunderbare Fähigkeit zu erklären. Ich beherrsche das Soseiton, ich kann Nicht-lebendige-Objekte auferstehen lassen. Ich zog den nun etwas verbeulten, aber immernoch eindeutig aktiv strampelnden Homunkulus wieder aus meiner Tasche und hielt ihn hoch, ehe ich ihm, mit meiner anderen Hand, offenbar ohne skrupel das kleine Hühnerherz aus der Brust riss, welches ihn am Leben erhalten hatte, wodurch er sofort in meiner Hand erschlaffte. Meine Homunculi kämpfen für mich.

Empfänger
Enoch
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